„Kreativität ist nicht der Besitz eines besonderen Talents. Es ist die Bereitschaft zu spielen.“ John Cleese

Freitag, 24. April 2015

One lovely Blog Award

Wie schon am Freutag letzte Woche erwähnt, wurde ich mehrfach nominiert, ich fühle mich sehr geehrt. Ich fange mal der Einfachheit halber mit dem kürzeren Award an. ;-)

Regeln:
Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese
-> An dieser Stelle ein Dankeschön an Pamela von Pamelopee :-)
Blogge die Regeln und zeige den Award
Veröffentliche sieben Fakten über dich
Nominiere 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit
-> Uff, so viele? Da sag ich einfach mal: liebe MitleserInnen, bitte bedient euch, wer gerne möchte! Ich freue mich über eure Beiträge! Bitte verlinkt euch in den Kommentaren unten, wenn ihr meinem Aufruf gefolgt seid. :-)

7 Fakten über mich:

1. Zeitgleich mit dem Nähen lernen habe ich angefangen mit diesem Blog, quasi als Nähtagebuch. Ninono's Nähkram heißt er eigentlich, weil ich hauptsächlich für meinen Sohn nähe. Der hat sich selber Nino getauft, weil er Nicolas nicht aussprechen konnte mit seinen knapp 2 Jahren und sagte auch immer mal wieder "Ninonooo". Als ich grade auf Namenssuche für den Blog war, kam das eben gerade und ich habe es übernommen.

2. Das Nähen habe ich mir komplett selber beigebracht. Meine Mutter hatte in meiner Jugend mal verzweifelt versucht, mir das nahe zu bringen, aber da fand ich es total langweilig, weil ich nur gesehen habe, daß kaputte Sachen repariert wurden. Als ich jetzt anfing, war das eigentlich auch aus der Not geboren, da meine Mutter meine Sachen nicht mehr reparieren wollte und ich dann notgedrungen, weil ich nicht mit der Hand nähen wollte, mir eine Maschine zugelegt habe. Siehe auch meine ersten Posts... Schließlich hab ich aber gedacht, so viele nähen so tolle Klamotten, so schwer kann das doch nicht sein. Und ich habe mir immer wieder neue Aufgaben gestellt und das mache ich heute noch so. Lerning by doing (und manchmal aufSchnauzefalling)...

3. Ich bin, wie ich bin, also auch wenn ich hier schreibe. Frei Schnauze, 99,9% gut gelaunt und von Herzen. Aber ihr merkt sicher, daß ich nicht beiße und verträglich bin. Meistens eigentlich eher zu nett. Wie kürzlich Janet schrieb und da kann ich mich auch einklinken, daß ich gerne rechts und links gucke, wie es meinen Mitmenschen geht, meine Hilfe anbiete und auch recht feinfühlig bin, was Stimmungen angeht. Streit ist mir ein Gräuel, da versuche ich oft, das schnellstens zu bereinigen und die Luft wieder klar und sonnig zu kriegen. Wenn ich mal platze (und das dauert, bis es dazu kommt), dann kurz und heftig und dann ist es auch schon wieder rum. Ebenso hat Janet mich hier auch sehr lieb beschrieben, da hab ich mich sehr gefreut!

4. Eine kleine Farbmarotte habe ich: ich kann mit den Farben rosa/pink für mich selber nix anfangen. Das kommt noch aus meiner Kinderzeit, da war ich schon eher nicht der Mädchen-/Kleidchen-/Röckchentyp (auf Bäumen und in Gebüschen einfach unpraktisch) und rosa mochte ich da schon wenig. Für andere nähe ich mal in den Farben, aber in meinen Schränken findet man nix dergleichen. Das nahekommenste sind Beerenfarben, also mehr ins lila/weinrote gehend. Pink wäre sogar von meinem Typ her meine Farbe, aber ich mag es an mir nicht. Ich habe mal eine Farbberatung gemacht und heraus kam: Wintertyp. Fand ich komisch, ich dachte immer, ich wäre Herbst. Aber letztendlich gesehen paßte die Winterfarbpalette wirklich besser. In Herbstfarben oder Pastelltönen bin ich eher unauffällig. Kühle, kräftige Farben und schwarz/grau/silber/reinweiß lassen mein Gesicht eher strahlen. Blau ist noch meine Allerlieblingsfarbe in allen Varianten.
Fast so spärlich wie mit rosa sieht es bei mir auch mit Schmuck, Schminke oder Nagellack aus. Gibts bei mir nur das nötigste (Ohrringe, meine Kette, Ehering und Uhr) und selten eben mal dezent geschminkt.

5. Viele Menschen haben oft vor was bestimmtem Angst. Da kenne ich recht wenige Ängste. Klar, bis auf die Urängste, jemanden zu verlieren usw. das hat ja jeder. Ich meine eher so die Phobien, wie vor Spinnen oder so (habe gestern erst wieder eine Gartenspinne aus dem Fitneßraum nach draußen gerettet, weil da ein paar Damen Panik hatten). Da ich eher so der Kämpfertyp bin, setze ich mich oft mit den (beängstigenden) Dingen auseinander und beleuchte die, ob man da wirklich Angst vor haben sollte. Angst kommt ja eher von Unwissenheit oder auch aus Ekel heraus. Unwissenheit kann man ändern. Ja, ekeln tu ich mich auch vor manchen Sachen, da wäre die Angst eher, das dann zu berühren oder es berührt mich. Aber selbst da kann ich mich überwinden, wenn mein Wissen soweit reicht, daß es nicht gefährlich ist, wenn ich es berühre. Manchmal mache ich sowas auch absichtlich, um zu merken, ok, auch vor der Berührung muß ich keine Angst haben, es sind auch nur Tiere oder Materie. Ich hab sogar mal (da kam Dschungelcamp das erste Mal) in ein Becken mit lebenden Mehlwürmer gegriffen, was in einem Tiernahrungsshop stand und wo man eben nach so Sternen wühlen konnte. Und war erstaunt, daß ich es eigentlich gar nicht eklig fand. Ok, es hat gekrabbelt und es war warm, aber schlimm war es nicht. Das einzige, wo ich immer vorsichtig bin und was ich zu vermeiden suche: große Höhen ohne Absicherung. Oder wo ich weit oben stehe und kann direkt an meinen Füßen runtergucken. Auf Türmen mit Gittertreppen z.B. Aber selbst da helfe ich mir, indem ich da einfach nicht runtergucke, sondern die Aussicht genieße und beim Runtergehen auf den Rücken des Vordermanns oder auf meine Hand am Geländer schaue. Aber selbst solche Ängste kann man bekämpfen. Ein Ziel ist es, mal in einen Hochseilgarten zu gehen und mich eben gesichert an solche Situationen zu gewöhnen. Ich weiß auch, wo diese Angst herkommt. Wir standen mal in einer Gruppe auf dem Flachdach einer Burg ohne Mauer. Und mein damaliger Freund meinte, mich erschrecken zu müssen, indem er mich um die Taille faßte und Richtung Abgrund kippte. Klar, es ist nix passiert, aber seitdem gehe ich nicht nahe an solche Abgründe und schon gar nicht, wenn einer in meiner Nähe ist. Selbst, wenn da ein Geländer ist, halte ich oft Abstand, soweit möglich.
(Puh, der Punkt ist schon lang geworden...seid ihr noch da?)

6. Hm, was gibt's sonst noch über mich? Ah ja, mir ist nie langweilig, mir fällt immer was ein. Demzufolge hinke ich meinen geistigen 1000 Ideen ständig hinterher, und wusel ständig herum, was mir grad in die Quere kommt. Ich schreibe oft auf, damit mir nichts durch die Lappen geht und ich ja nix von den tollen Sachen vergesse. Mit Kleinkind ist das eh schwierig und die Zeit fehlt überall. Klar, wichtige Dinge werden sofort oder zeitnah erledigt. Aber beim Nähen bzw. was Gestalten etc. hab ich immer ein paar Ideen/Schnittmuster auf dem Tisch rumfliegen, die mir grad wichtig sind und dann mach ich da mal spontan eins von. Ich fange oft auch viele gleichzeitige Sachen an, versuche die aber auch zeitnah fertig zu kriegen und dranzubleiben. Auch bei meinem Sohn versuche ich, daß er Angefangenes zuende bringt, soweit in dem Alter möglich. Offene Baustellen mag ich nicht so. Ich räume auch gerne auf, eine gewisse Grundordnung ist mir wichtig. Die Sachen haben alle ihren festen Platz. Mit Kind sieht's natürlich nicht immer geleckt aus, aber es gibt für alles eine feste Ecke.

7.Jetzt wird es langsam schwierig...ha, mir fällt doch noch was ein. Ich beschäftige mich gerne mit alternativen Sachen, probiere z.B. auch gerne mal Rohkostrezepte z.B. Raw-Kuchen, nutze keine Fertigprodukte, sondern mache alles frisch, habe vieles mit Xylith ersetzt (bis auf Schoki, die schmeckt mir mit Xylith nicht), stelle gerne Naturkosmetik her z.B. Zahnpasta, Deo* und Creme(wenn ich denn mal Zeit hab *pfeif*, aber dann ausreichende Menge für längere Zeit), bekämpfe Erkältungen und Co. gerne mit Hausmitteln und Homöopathie und vermeide Antibiotika soweit möglich. Wir haben auch einen ganz tollen Bio-Kräuterladen bei uns im Ort, wo ich sehr gerne herumstöbere. Dort gibt es auch tolle Gewürze, eine geniale Bio-Shampooseife, sogar Workshops.

*Hier noch ein schnelles Rezept für euch:
Deo-Creme
je 1/3 Kokosöl (Bio-Qualität, z.B. von Dr.Goerg), Kaiser-Natron (gibts in größeren Packs in der Apotheke) und Stärke (einfaches Mondamin, das hat man oft schon da, man kann aber auch Tapiokamehl oder Pfeilwurzmehl nehmen). Z.B. von jedem 20g. Ein paar Tröpflein Limettenöl kann man noch reinmachen, muß man aber nicht.
Einfach in eine kleine Schale geben, gut verrühren, daß es nicht klumpt und in ein Döschen abfüllen. Wer keinen Cremeschaber/Kosmetikspachtel hat, nimmt einfach einen Löffelstil und nimmt eine kleine Menge raus und streicht es sich unter die Achseln. Hält echt den ganzen Tag!
Beachte:
- Achte auf Hygiene beim Zubereiten, damit es länger hält.
- Kokosöl verflüssigt sich über 26 Grad. Stelle es im Sommer entweder in den Kühlschrank oder einen kühleren Raum, wenn Du es nicht flüssig haben möchtest. Ansonsten entnehme die gewünschte Menge einfach mit dem Löffel ;-).
- Stelle immer nur kleine Mengen her. Das Deo ist ja ruckzuck hergestellt.

äh 7a. Ich liebe Knoten! Also verwirrtes wieder entwirren, das entspannt mich ungemein!

***

Das hat mein Sohn gestern bei meinen Eltern im Garten gepflückt und hier hübsch dekoriert. :-)

Ein großer Freugrund war auch unser Nähtreff letzte Woche Samstag! Nette Mädels und ich habe wieder zwei fette Punkte von meiner Nähliste streichen können!


Herzlichst, eure Mel

Ab zum
100.Freutag! und
Link your stuff.

1 Kommentar:

  1. Guten Morgen liebe Mel,
    was für ein toller Post. Mehr kann ich jetzt garnicht sagen. Drücke dich einfach (virtuell) ganz fest. Schön, dass es dich gibt. Du bist einfach ein Sonnenschein.
    Liebe Grüße und einen schönen Freutag, Janet

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Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln!
Aber über einen lieben Kommentar freue ich mich auch!

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